Ostdeutsches Baumarchiv

Eiche an den Gutsarbeiterhäusern in Hohen Mistorf, Umfang 7,20 m

Eiche an den Gutsarbeiterhäusern in Hohen Mistorf, Umfang 7,20 m [Foto groß ansehen] Diese beeindruckende Stiel-Eiche mit ihrem stark verdickten, beuligen Stammsockel war im Jahr 2002 eine echte Überraschung, gingen wir damals doch noch davon aus, dass in den Bänden "Wege zu alten Bäumen" von Fröhlich alle stärksten Eichen eins jeden Bundeslandes schon erwähnt wären. Ein Trugschluss wie wir in den Folgejahren immer wieder und immer öfter erfahren haben. Hohen Mistorf liegt nah bei Remplin, wo Fröhlich drei Eichen erwähnt.

Bemerkenswert ist noch der alte, zum Teil verwilderte, Park im Ort mit seinen alten Bäumen und einigen seltenen Gehölzen, darunter eine ungarische Eiche (Quercus frainetto), eine großen Sumpfzypresse (Taxodium distichum ) und eine sehr seltene geschlitztbrättige Sommer-Linde (Tilia platyphyllos Laciniata).

Südöstlich des Ortes, im Feld, steht eine weitere bemerkenswerte Eiche.



Ort: Hohen Mistorf.

Landkreis: Güstrow.

Standort: An der Dorfstraße vor einem der alten Gutsarbeiterhäusern.

Naturdenkmal: Ja.

Baumart: Stiel-Eiche, Quercus robur.



Besucht in den Jahren: 2002, 2005, 2016.

Umfang 2016: 720 cm. Photo hier aus dem Jahr 2002.



GPS-Koordinaten: 53.782751, 12.673263.

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