Ostdeutsches Baumarchiv

Fröhlich - Wege zu alten Bäumen - Brandenburg - Nr 33 - Wichmannlinde in Neuruppin

Fröhlich - Wege zu alten Bäumen - Brandenburg - Nr 33 - Wichmannlinde in Neuruppin [Foto groß ansehen] Wichmannlinde (Tilia platyphyllos) in Neuruppin.



Text bei Fröhlich: An zwei Stellen ist der Mantel des hohlen Stammes durchbrochen, so dass die Krone auf drei Säulen zu ruhrn scheint. Sommerlinde Die Linde ist nach dem sagenumwobenen pater Wichmann (1185 - 1270), dem Gründer des Klosters benannt. Sie soll im Jahre 1270 gepflanzt worden sein.

Daten bei Fröhlich (1994): 733 Jahre, Höhe 18 m, Umfang 630 cm, Krone 17 m.

Standort: An der Ortsdurchfahrt neben der Kirche am Friedhofseingang.

Landkreis: Ostprignitz-Ruppin.



Besucht in den Jahren: 1999, 2001, 2003, 2005, 2005, 2007, 2009, 2012, 2013, 2016, 2017, 2019.

Umfang 2016: 676 cm. Photo hier aus dem Jahr 2007.

Naturdenkmal: Ja, seit 1934.



Beeindruckend wie die Sommerlinde (nicht Winterlinde wie auf es auf der Infotafel am Baum steht), aus der Ferne wie ein großer gesunder Baum wirkt und beim näherkommen einen vollständig hohlen Stamm offenbart. Eine beeindruckende statische Leistung. Die Linde legt kaum an Umfang zu, was auch dem Umstand geschuldet sein mag, dass sie sowohl nach Außen, wie auch nach Innen zu wachsen scheint.



Ein zweiter Baum aber sehr unauffälliger und inzwischen auch nicht mehr vorhandener Baum in Neuruppin wird bei FRÖHLICH (1994) erwähnt die Stieleiche im Tempelgarten.

Dendrologisch ist Neuruppin aber auf jeden Fall eine Reise wert, im Stadtpark, im Tempelgarten, den Wallanlagen oder im Garten der Villa des Fabrikbesitzers Karl Knöllner finden sich interessante Gehölze, darunter alleine drei Mammutbäume (Metasequioa glyptostroboides).


Quellen: NDVO (1934): Verordnung über Naturdenkmale des Kreises Ruppin; NDVO (1956): Verordnung über Naturdenkmale des Kreises Neuruppin; NDVO (2006): Verordnung über Naturdenkmale im Landkreis Ostprignitz-Rupping.



GPS-Koordinaten: 52.922377, 12.810642.

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