Ostdeutsches Baumarchiv

Kurfürsteneiche in Biegenbrück, Umfang 7,07 m

Kurfürsteneiche in Biegenbrück, Umfang 7,07 m [Foto groß ansehen] Stiel-Eiche mit kurzem gedrungendem Stamm und wulstigem, verdicktem Stammsockel. Starke und knorrige Kronenäste tragen die kleine kugelige Krone. Der Stamm ist zu einer Seite vollkommen hohl, ausgebrannt und wurde vor langer Zeit einmal mit einer Betonplombe versehen und einer Eisenverankerung versehen. Erstaunlicherweise hat die Eiche diese schädliche Behandlung bis heute ganz gut überstanden. Ebenso wie einen rigorosen Kronenrückschnitt im Jahr 2006. Zuvor war die Krone der Eiche bei unserem Besuch im Jahr 2003 stark verlichtet mit abgestorbenen Astpartien. Wir hätten ihr nicht mehr viele Jahre gegeben. Doch zeigte sich sich bereits 2007 wieder mit starkem Austrieb, 2010 hatte die Krone ein beträchtliches Volumen, wie auch hier auf dem Photo aus dem Jahr 2013. Weiterhin in 2017 und 2020, erst in letzterem Jahr Anzeichen von erneut nachlassender Vitalität, vielleicht oder hoffentlich nur eine Folge der drei Dürrejahre 2018, 2019 und 2020.



Weitere bemerkenserte Alteichen südlich von hier im Wald an der Hirschtränke und weiter westlich in Neubrück.



Ort: Biegenbrück.

Landkreis: Oder-Spree.

Standort: Am südöstlichen Ortsausgang, zwischen Straße und Kanal.

Baumart: Stiel-Eiche, Quercus robur.



Besucht in den Jahren: 2000, 2003, 2006, 2007, 2010, 2013, 2017, 2020.

Umfang 2020: 707 cm. Photo hier aus dem Jahr 2003.

Naturdenkmal: Ja.



Quellen: NDVO (1934): Verordnung über Naturdenkmale im Kreis Lebus; NDVO (1961): Verordnung über Naturdenkmale im Kreis Fürstenberg (Oder); FRÖHLICH, H.J. (1994): Wege zu alten Bäumen, Bd. 8 Brandenburg, WDV Wirtschaftsdienst, Frankfurt a. M.; NDVO (2014): Verordnung über Naturdenkmale im Landkreis Oder-Spree.



GPS-Koordinaten: 52.264120, 14.368381

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