Ostdeutsches Baumarchiv

Eiche in Gratze (Quercus robur), Umfang 7,10 m

Eiche in Gratze (Quercus robur), Umfang 7,10 m [Foto groß ansehen] Bis zum Jahr 2005 war diese starke breitkronige Stieleiche frei zugänglich. Seitdem ist das Gelände eingezäunt und von scharfen Hunden bewacht.
Bei Fröhlich - Wege zu alten Bäumen - wird sie fälschlich als Traubeneiche bezeichnet. 1971 hieß es in der Naturdenkmalsverordnung: Nach der Haselberger Eiche zweitschönste und stärkste Eiche des Kreises. Gabelt sich in 3m Höhe. In die östliche Stammseite ist vor einigen Jahren der Blitz hineingefahren, seitdem zeigt sie etwas Spitzendürre. Diese Wipfeldürre hat sich bis heute gehalten, in den letzten Jahren verstärkt. Dennoch wirkt der Baum vital.

Ort: Gratze.
Landkreis: Märkisch-Oderland.
Besucht in den Jahren: 1999, 2000, 2002, 2003, 2008, 2018.
Umfang 2003: 710 cm. Photo hier aus dem Jahr 2003.
Naturdenkmal: Nicht mehr.

Ein älteres Bild siehe im Album Wege zu alten Bäumen Brandenburg.

GPS-Koordinaten: 52.735302, 13.758818.

Quellen: Jeweils NDVO (1961, 1971, 1993): Verordnung über Naturdenkmale des Kreises Bad Freienwalde; FRÖHLICH, H.J. (1994): Wege zu alten Bäumen, Band 8 Brandenburg, WDV Wirtschaftsdienst, Frankfurt a. M.

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