Ostdeutsches Baumarchiv

Eiche an der Melkofer Mühle, Umfang 6,84 m

Eiche an der Melkofer Mühle, Umfang 6,84 m [Foto groß ansehen] Die breitkronige solitäre Stieleiche mit ihrem starken Erdstamm wurde schon vom der Forstmeister Georg von Arnswaldt in seinem 1939 erschienenen Buch "Mecklenburg, das Land der starken Eichen und Buchen" erwähnt: 1 Eiche an der Melkofer Mühle am Wege nach Düssin, 5,90 m Umfang. Eine starke Weide an der Mühle, die dort, vor nurmehr 80 Jahren, ebenfalls genannt wurde, ist heute nicht mehr vorhanden. Weitere starke Eichen und vor allem mächtige Buchen in der Nähe laden zu weiteren Erkundungen ein und werden demnächst hier vorgestellt.
Die Senke um den ehemaligen, heut verlandeten Mühlenteich ist stark verwildert. Bei unserem Besuch 2017 mussten wir uns erst mühsam durch mehrere Meter sehr hohe Brennnesseln kämpfen um an den Stamm der Eiche zu gelangen. Von den Mühlengebäuden sind nur noch wenige Ruinen am westlichen Rand erhalten.
Sehenswert sind der große Landschaftspark in Melkof mit einer außergewöhnlich starken Pyramideneiche, sowie eine weitere Starkeiche neben der Kirche.
Weiter mit dem Fahrrad gen Westen steht linkerhand vor dem Dorf Düssin direkt an der Straße eine weitere schöne Stieleiche.

Ort: Melkof.
Landkreis: Ludwigslust.
Naturdenkmal: Ja, Nr.364
Besucht in den Jahren: 2005, 2017, 2019.
Photo und Messung aus dem Jahr 2019.

Quellen: Arnswaldt, Georg von (1939): Mecklenburg, das Land der starken Eichen und Buchen, Schwerin.

GPS-Koordinaten: 53.363188, 11.003631.

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