Ostdeutsches Baumarchiv

Bosdorfs Eiche in Glashütte, Umfang 6,49 m

Bosdorfs Eiche in Glashütte, Umfang 6,49 m [Foto groß ansehen] Stiel-Eiche mit kurzem, fassförmigem und hohlem Stamm mit zahlreichen Öffnungen. Von den Starkästen der Krone ist heute nur noch einer vorhanden. Die Eiche hat in den letzten Jahren mehrmals gebrannt und Teile der verbliebenen Krone sind abgestorben. In den fast 20 Jahren in denen wir die Eiche nun besuchen und vermessen, hat kein nennenswerter Umfangszuwachs mehr stattgefunden. Zu einer Messung von vor ca. 120 Jahren ergibt sich ein Zuwachs von nur knapp 80 cm. Eine der am langsamsten wachsendem starken Eichen die wir in Nordostdeutschland kennen, möglicherweise sogar eine der ältesten. Hier kann man durchaus einmal 500-600 Jahre annehmen.
An ihrem Fuße wurde 1933 das Grab des Hegemeisters Ernst Bosdorf angelegt, daher der Name "Bosdorfs Eiche".

Ort: Glashütte.
Landkreis: Teltow-Fläming.
Standort: Am östlichen Ortsausgang neben der Straße.
Naturdenkmal: Ja.
Baumart: Stiel-Eiche, Quercus robur.

Besucht in den Jahren: 2002, 2003, 2006, 2011, 2015, 2019.
Umfang 2019: 649 cm. Photo hier aus dem Jahr 2011.

Quellen: HAUCHECORNE: BArch B 245/256 und 245/257, Sammlung, Forstbotanisches Merkbuch der Provinz Brandenburg der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege, Berlin, 1900; NDVO (1991, 2004, 2015): Verordnung über Naturdenkmale im Landkreis Teltow-Fläming.

GPS-Koordinaten: 52.026229, 13.584752.

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